Dutzende Wasserläufe mit jeweils eigenem Charakter führen in Ungarn, der Slowakei und Rumänien in die großen Flüsse. Jeder ist einen Besuch wert. Bestimmt ist auch für Sie das Richtige dabei.

Someş
Apahida – Someşul Mic – Dej
Den befahrbaren Teil des Someşul Mic (kleiner Somesch) hinter Cluj-Napoca (Klausenburg) werden wir in dieser Woche unters Boot nehmen. Der Flußlauf ab Apahida ist nicht begradigt und das Flußbett stellt uns manche Aufgabe. Je nach Wasserstand müssen wir die ein oder andere Stelle zuerst auf Befahrbarkeit erkunden. Als Lohn erwarten uns natürliche Steilufer, in denen große Schwärme von Uferschwalben ihre Kolonien haben. Und ein Berg-Panorama, wie es für die Karpaten so typisch ist. Kurz vor unserem Zielort Dej vereinigen sich der große und der kleine Somesch.
Dej – Someş – Ulmeni
Wir starten von Dej, dem Ort kurz nach dem Zusammenfluß von kleinem und großem Somesch, und durchqueren auf einem tückischen, breiten Fluß einen touristisch und industriell unerschlossenen Teil Transylvaniens. Der Fluß ist nicht begradigt und windet sich in seinem von Steilufern gesäumten Bett durch tiefe Täler und weite Ebenen. Wir übernachten auf Weidewiesen und Kiesinseln am Ufer. Zahlreiche malerische Dörfer in Ufernähe laden zu einem abendlichen Bummel ein. Unser Ziel Ulmeni liegt am Beginn des Übergangs zur ungarischen Tiefebene und ist die letzte Stadt mit Bahnanschluß vor Baia Mare.
Ulmeni – Someş – Satu Mare
Ulmeni ist der Übergang des Someş (Somesch) in die ungarische Tiefebene. Der Fluß ist deshalb aber weder zahm noch träge. Die flotte Strömung trägt uns über den unbegradigten Fluß und an seinen Steilufern entlang. Oben auf dem Ufer erwarten uns weite Grasflächen, in denen wir unsere Zelte aufstellen werden. Vielleicht erzählt uns der ein oder andere Hirte abends etwas über sein Leben. Wir beenden unsere Reise in Satu Mare, der Hauptstadt des Judetul.

